Wie sieht ein Katasterauszug aus?
Kurz erklärt
Ein Katasterauszug besteht aus einem Kartenteil mit Flurstücksgrenzen und Nummern sowie einer Tabelle mit Kennzeichen, Gemarkung, Flur, Fläche und Nutzung. Das genaue Aussehen hängt vom Bundesland ab.
Der Kartenteil zeigt Ihr Flurstück maßstabsgetreu mit seinen Grenzen, den angrenzenden Flurstücken, den Gebäuden und den Flurstücksnummern. Dazu gehören ein Nordpfeil und eine Maßstabsangabe, meist als metrische Leiste am Kartenrand.
Der beschreibende Teil ist eine Tabelle. Darin stehen das Flurstückskennzeichen, Gemarkung, Flur und Flurstücksnummer, die amtliche Fläche in Quadratmetern, die tatsächliche Nutzung sowie Lage, Gemeinde und Kreis. Seriöse Auszüge nennen außerdem den Stand der Daten.
Ein bundesweit einheitliches Aussehen gibt es nicht: Jedes Bundesland führt einen eigenen Signaturenkatalog, deshalb sind Farben und Symbole von Land zu Land verschieden. Wer Flurkarten aus mehreren Bundesländern nebeneinanderlegt, sieht das sofort.
Am amtlichen Auszug erkennbar ist das Dienstsiegel der ausstellenden Behörde. Fehlt es, handelt es sich um eine aufbereitete Fassung - für Exposé, Planung und eigene Übersicht völlig ausreichend, für Bauantrag oder Notartermin dagegen nicht.
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Zuletzt geprüft: Juli 2026
